Chinesisches Neujahr – Prüfe jetzt Alternativen für deinen Versand

Das chinesische Neujahrsfest wird wieder deutlich spürbare Auswirkungen auf den globalen Frachtmarkt mit sich bringen – dieses Jahr sogar noch ausgeprägter als sonst. Woran liegt es und was können Firmen jetzt unternehmen?

Dieses Jahr fällt das chinesische Neujahrsfest, auch Mondneujahr oder Frühlingsfest genannt, auf den 10. Februar und dauert 15 Tage bis zum 26. Februar. Anlässlich der Feierlichkeiten wird ein siebentägiger Feiertag abgehalten, so dass vom 10. bis 17. Februar weite Teile des Landes praktisch stillstehen. Dadurch kommt es regelmäßig zu Verzögerungen beim Warentransport von und nach China und ganz Ostasien, aber auch einer höheren Auslastung der Spediteure vor, während und nach dem Feiertag.

Was ist in diesem Jahr besonders?

Zu den üblichen Folgen gehören längere Transit- und Liegezeiten, gestrichene Flüge und ungültige Fahrpläne, die sich teilweise noch Wochen nach dem chinesischen Neujahrsfest gravierend auf den weltweiten Warenverkehr auswirken. In diesem Jahr wirkt sich zusätzlich die anhaltende Krise im Roten Meer aus. Viele Reedereien haben die Routen geändert und lassen ihre Schiffe den längeren Weg um das Kap der Guten Hoffnung nehmen. Unabhängig von Neujahrsfest ist es also bereits zu Störungen und Verzögerungen auch in China gekommen, so dass Transportunternehmen sich schlechter als in den vergangenen Jahren auf das Neujahrsfest vorbereiten konnten. Hinzu kommt, dass viele Kanäle in China nach dem trockenen Sommer 2023 noch immer zu wenig Wasser führen und nur eingeschränkt befahrbar sind.

Der Kapazitätsmangel sowie der größere und früher einsetzende Bedarf nach alternativen Transportwegen dürfte zu einem spürbaren Anstieg der Tarife für Luft-, Bahn- und Seetransport führen.

Warum wirken sich die aktuellen Verzögerungen so stark aus?

Speditionen berücksichtigen die Auswirkungen des chinesischen Neujahrsfestes als feste Größe in der Planung ihrer Transportkapazitäten, speziell im Bereich Seefracht. Schiffe, die im Dezember aus einem europäischen Hafen nach Ostasien auslaufen, treffen üblicherweise zu Beginn der Hochsaison ein, so dass dann ausreichend Frachtkapazitäten und leere Container bereitstehen. Durch die Umleitungen erhöhen sich die Transitzeiten um etwa zwei Wochen, so dass einige Schiffe zu spät ankommen werden, mit erwartbaren Container-Engpässen bei den Verladern vor Ort und weiteren Verzögerungen.

Der Kapazitätsmangel sowie der größere und früher einsetzende Bedarf nach alternativen Transportwegen dürfte zu einem spürbaren Anstieg der Tarife für Luft-, Bahn- und Seetransport führen.

Wie können Unternehmen jetzt noch reagieren

Sofern das chinesische Neujahrsfest nicht bereits bei der Planung Ihres Versands berücksichtigt wurde, sollte spätestens jetzt eine längerfristige Prognose des eigenen Bedarfs erstellt werden. Denn die Auswirkungen der verschiedenen Faktoren dürften mehrere Monate spürbar sein – eventuell sogar bis über den Sommer, falls die Kanäle durch anhaltende Trockenheit auch dieses Jahr beeinträchtigt sein sollten.

Prüfen Sie insbesondere:

  • Ob größere Lagerbestände aufgebaut werden sollten
  • Ob Sendungen auf alternative Routen oder Transportträger umgebucht werden können.
  • Ob Sendungen vorgezogen oder verschoben werden können

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